Durch die bunten Herbstwälder

WANDERPARADIES ⋅ So nah bei der Stadt und doch so fern von der Geschäftigkeit, bieten die herbstlichen Wälder um St.Gallen Gelegenheit zum Abschalten.
16. November 2017, 05:00
Simon Roth

Die Wanderung im Überblick

Start: Lustmühle
Ziel: Lustmühle
Strecke: 10 Kilometer
Wanderzeit: 3 Stunden 
Aufstieg: 495 Meter
Abstieg: 495 Meter
Ausrüstung: Im Herbst wird gutes Schuhwerk benötigt. Der Weg ist für Kinderwagen nicht geeignet.
Gaststätten: Restaurant Jägerei, Rüti, Fr–Di 9–24 Uhr, Mittwoch und Donnerstag Ruhetag; Restaurant Unterer Brand, Unterbrand, Donnerstag Ruhetag; Schlössli Haggen, St.Gallen-Haggen, Mi–So 11–23 Uhr.
Parkplätze: Lustmühle
Öffentlicher Verkehr: Anreise zur Lustmühle per Bahn oder Postauto.
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1095 Gais. (sro)
1 Lustmühle Etwas ausserhalb der Stadt St.Gallen befindet sich der Ausgangspunkt dieser Rundwanderung. Während der Verkehr auf der Autostrasse durchrollt, informiert man sich am besten auf der Tafel beim Hauptwegweiser über die bevorstehende Wanderung. Bereits nach 50 Metern auf dem Trottoir in Richtung Schäflisegg zweigt der Weg nach links über das Bahngleis ab. Über eine steile Treppe zeigt der nächste Wegweiser den Weg. Auf dem Eggen-Höhenweg geht’s über eine Wiese an einem Bauernhaus vorbei. Nach gut zehn Minuten ist die Siedlung Gstalden erreicht. Der Weg führt geradeaus auf einen Hügel. Längst ist der Lärm der Autos verklungen. Der Kies unter den Füssen knirscht bei jedem Tritt und gibt so meditativ den Takt vor. Beim Weiler Spiessenrüti angelangt, verlässt der Wanderweg die Flurstrasse. Die Route führt nach links auf den vorgetretenen Pfad über die Wiese. Bald gelangt man an eine Kreuzung. Geradeaus geht der Weg weiter bergauf in Richtung Fröhlichsegg. An warmen Herbsttagen belohnt ein prächtiger Blick über Teufen auf den Alpstein die geleistete Mühe. An kälteren Tagen verhindert dicker Nebel die Sicht. 

2 Fröhlichsegg Der Aussichtspunkt ist mit gut 1000 Metern über Meer die höchste Stelle der Wanderung. Nun folgt der Abstieg zum Weiler Egg. Hier verlässt die Route den Eggen-Höhenweg linker Hand in Richtung Brand/Liebegg. Gute 20 Minuten dauert die Strecke bis ins Brandtobel. Wer lieber durch den Wald flaniert, zweigt vorher rechts ab und trifft etwas später dort ein.

3 Brandtobel Von hier führt die Route dem Wattbach entlang. Dunkelrote Blätter säumen den Weg. Nach weiteren 20 Minuten mündet die Waldstrasse auf die Hauptstrasse St.Gallen-Teufen. Die Liebegg ist erreicht.

4 Liebegg Hier überquert man die Strasse. Der Zebrastreifen befindet sich gleich beim Waldausgang. Nach rechts auf dem Trottoir bis kurz vor die Tankstelle gehen. Dort signalisiert ein Wegweiser den Weg durch die Wohnblöcke auf der linken Seite. Knapp die Hälfte der angenehmen Wanderung ist jetzt geschafft. Der Wanderweg zeigt die Route in Richtung St.Gallen Haggen durch den Wattwald. Spaziergänger mit Hunden und Mountainbiker verbringen auf dem Waldweg gerne ihre Freizeit. Eine gute Dreiviertelstunde verbringt man im farbigen Herbstwald. Am Punkt «I der Held», einer Weggabelung mitten im Wald, geht die Route rechter Hand hinauf. Links abbiegen und alles geradeaus gehen, bis ein Wegweiser die Richtung St.Gallen Haggen anzeigt. Nach kurzem Marsch auf asphaltierter Strasse wird die Haggenbrücke sichtbar. 

5 Haggenbrücke Im Volksmund wird die Brücke, die das Appenzellerland mit St.Gallen verbindet, auch Ganggelibrugg genannt. Gleich nach dem Überqueren der Brücke zweigt der Weg rechts Richtung Tobel hinunter ab. An nasskalten Tagen droht Ausrutschgefahr auf der Wiese. Gutes Schuhwerk ist angezeigt. Unten im Tobel angekommen, sind zwei weitere Brücken erkennbar, die erneut über die Sitter führen. 

6 Zweibruggen Zum zweiten Mal wird die Sitter überquert. Diesmal mit einer überdachten Brücke. Der Wegweiser dahinter zeigt geradeaus in Richtung Niederteufen. Nun folgt ein steiler Aufstieg vom Gmündertobel in die Ebene von Hauteten. Oben angekommen, kann an einem Rastplatz ausgeruht werden. Beim Wegweiser links in die Wiese einlenken. Es lohnt sich, auf der letzten Strecke der Wanderung nicht zu hasten. Verstreute Bauernhöfe prägen die malerische Landschaft. 

7 Lustmühle Über eine Brücke lenkt der Weg zur Lustmühle ein, unter dem Getose der Autos.

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