Salzkorn

21. November 2017, 05:17

Der Radio- und Fernsehpreis der Ostschweiz, verliehen von der SRG, geht – an die SRG. An «SRF Meteo», um genau zu sein. Herzliche Gratulation! Damit bleibt der Preis in der Familie, wenn auch nicht in der Ostschweiz. Zum 15-köpfigen Preisträger-Team gehören gemäss SRG immerhin fünf «Lokalmatadoren» – so lebte einer «von 2005 bis 2017 in St. Gallen».

Der Preis wird seit 1952 verliehen und ist der älteste Medienpreis der Ostschweiz. Und: Er ist offen für alle. In den vergangenen zehn Jahren wurden drei Preisträger bedacht, die nicht bei SRF angestellt sind. Trotzdem sind solche Meldungen von der SRG in diesen Tagen heikel. Die Öffentlichkeit reagiert in der «No Billag»-Debatte sensibel auf alles, was nach Zückerchen für SRF-Journalisten riecht. Doch keine Sorge: Für den mit 10 000 Franken dotierten Radio- und Fernsehpreis werden keine Gebührengelder verschleudert. Es sind Steuergelder, aufge­worfen von den Ostschweizer Kantonen.J. W.


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