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Die Ostschweiz im Zentrum

Sie kommt, und ihr Name ist Programm: Wenn ab 3. März 2013 die Ostschweiz am Sonntag erscheint, erhält dieser Landesteil auch am wichtigsten Lesetag der Woche die publizistische Aufmerksamkeit, die er verdient.

08. Dezember 2012, 01:36

Der Blätterwald am Sonntag wird zunehmend dichter – noch mehr vom Gleichen braucht es gewiss nicht. Deshalb geben die Tagblatt Medien als Herausgeber eines weiteren Produkts ein Versprechen ab: Die Ostschweiz am Sonntag wird anders.

Die gemeinsame siebte Ausgabe von Tagblatt St. Gallen/Gossau, Tagblatt Rorschach, Thurgauer Zeitung, Der Rheintaler, Wiler Zeitung, Appenzeller Zeitung, Toggenburger Tagblatt und Werdenberger & Obertoggenburger soll der Ostschweiz ein publizistisches Glanzlicht aufsetzen.

Kompetenz vor Ort

Die Ostschweiz am Sonntag wird von Diessenhofen bis Buchs, von Wattwil bis Romanshorn die gleiche Zeitung sein – separate Lokalteile wird es am Sonntag nicht geben. Aber durchaus (auch) lokale Geschichten! Die gemeinsame Sonntagsausgabe wird auf das Know-how und die Kreativität von einem Dutzend auf die ganze Ostschweiz verteilten, gut verankerten Lokalredaktionen zurückgreifen können. Hier arbeiten Redaktorinnen und Redaktoren, die wissen, was die Ostschweiz in all ihrer Vielfalt wirklich ausmacht, und sie werden es mit dem einen oder anderen Artikel trefflich zu beschreiben wissen.

Zoom

(TB)

Die Zentralredaktion, die den gemeinsamen Mantelteil der sieben Regionalausgaben produziert, wird im Hinblick auf die neue Sonntagsausgabe um zwölf Stellen erweitert. Als Blattmacher und somit als Kopf der Ostschweiz am Sonntag, konnte mit Christian Ortner ein ausgewiesener Medienprofi gewonnen werden. Ortner war bisher Chefredaktor der «Vorarlberger Nachrichten», mit der er 2006 die Auszeichnung «Newspaper of the Year» gewann. Ihm steht ein kleines, spezialisiertes Sonntagsteam zur Seite, er weiss aber auch die Dossierkenntnisse einer eingespielten und motivierten Gesamtredaktion im Rücken. Deren Kompetenz soll künftig gerade auch am Sonntag spürbar sein.

Die Ostschweiz am Sonntag wird im Umfang Mass halten: Qualität kommt vor Quantität. Wie Erhebungen zeigen, entspricht dies auch der Erwartungshaltung zahlreicher Leserinnen und Leser, die sich von manchen beeindruckend umfangreichen Sonntagsblättern geradezu erschlagen fühlen.

Besonders, nicht beliebig

Sonntagslektüre ist keine Pflichtlektüre: Der «Courant normal» bleibt publizistisch weitgehend dem Werktag vorbehalten. In der Ostschweiz am Sonntag will die Redaktion noch mehr als sonst vertieft informieren, zum Nachdenken anregen, andere Perspektiven vermitteln – und nicht zuletzt intelligent unterhalten. Besondere, aber nicht beliebige Stoffe sollen den Weg ins Blatt finden. Am Sonntag sollen die Leserinnen und Leser ein Kürprogramm geniessen können. Ein hoher Anspruch, der hier gesetzt wird, zumal die Ausgaben an den sechs anderen Tagen keinesfalls vernachlässigt werden sollen. Die Redaktion freut sich darauf, den Beweis antreten zu dürfen.

Philipp Landmark

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 8. Dezember 2012.


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