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Tagblatt Online, 12. März 2008 00:30:59

UHC Neckertal fordert St. Gallen

Unihockey. Die Junioren C des UHC Neckertal mussten an der Heimrunde vom 8. März zweimal gegen den UHC Waldkirch-St. Gallen antreten. Am Sonntag haben sich die Damen vor heimischem Publikum aus der 1. Liga verabschiedet.

Die Junioren C konnten an ihrer Heimrunde den guten dritten Tabellenrang vorentscheidend sichern. Dabei musste sich das Team um Manuel Seelhofer aber auch gegen den Leader beweisen. Doch zuerst wartete mit dem UHC Waldkirch-St. Gallen IV (Wasa) ein eher schwacher Gegner. Doch wider Erwarten taten sich die Neckertaler zu Beginn eher schwer. Das Team suchte sein Glück vergebens in Weitschüssen. Nach dem Pausenstand von 3:1 wechselten die Neckertal auf schöne Kombinationen und dies führte zum deutlichen 12:1- Sieg.

Sieg gegen Leader vergeben

Im zweiten Spiel folgte mit Wasa I der Leader. Auch wenn die St. Galler schwächer auftraten als erwartet – es war vor allem das konsequente Auftreten des Heimteams, welches für ein ausgeglichenes Spiel sorgte. Bereits zur Pause stand der Match 3:3 und auch das Endresultat (5:5) brachte keinen Sieger. Doch der Weg dahin war abwechslungsreich. Wasa hatte gut zwei Minuten vor Schluss mit dem 5:4-Vorsprung die besseren Karten. Neckertal glich jedoch noch aus und verpasste mit einem Lattenknaller nur mit Pech den Sieg.

Damen abgestiegen

Auch die Damen vom UHC Neckertal konnten an diesem Wochenende ihre Heimrunde austragen. Bereits vor den beiden Spielen bestand nur noch eine theoretische Chance auf den Liga- erhalt. Vor einem Jahr konnte man in St. Peterzell den Aufstieg feiern, an gleicher Spielstätte musste nun der direkte Wiederabstieg zur Kenntnis genommen werden. Das Team verabschiedete sich jedoch mit einer guten Leistung. Insbesondere gegen den UHC Eschenbach zeigten die Neckertalerinnen, dass eigentlich mehr drin gelegen wäre. Nach einem 4:6-Pausenrückstand nahmen sich die Spielerinnen die Worte des Trainers zu Herzen und liessen dank einer konsequenten Abwehrarbeit keinen Gegentreffer mehr zu. So konnten sie sich ein 6:6-Unentschieden erkämpfen. Auch hier wurde der Sieg nur knapp verpasst. Neben einem Penalty, der an den Pfosten ging, musste der UHC Neckertal einen weiteren Pfosten- und einen Lattenschuss beklagen. Im zweiten Spiel gegen den UHC Laupen war die Puste endgültig draussen, es resultierte eine klare 2:8-Niederlage. Das Team musste sich vorwerfen lassen, dass es alles richtig, aber alles zu wenig konsequent gemacht hat.

Neckertaler am Cupfinal

Der langjährige Schiedsrichter vom UHC Neckertal, Matthias Seelhofer, durfte am Samstag ein weiteres Highlight seiner Schiedsrichter-Karriere erleben. In der Wankdorf-Halle in Bern pfiff Seelhofer den Kleinfeld-Cupfinal zwischen dem UHCevi Gossau und dem UHC JW Sursee 86 (Endresultat 24:9). Nachdem Matthias Seelhofer bereits letzte Saison den Kleinfeld-Playoff-Final pfeifen konnte, ist dies ein weiterer Beweis dafür, dass der UHC Neckertal einen der besten Kleinfeld-Schiedsrichter der Schweiz im Verein hat. (sse)





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