Tagblatt Online, 29. Juni 2011 07:26:00
Aufräumen nach dem grossen Fest
Im Gerüst- und Stangengewirr: Bauarbeiter beim Abbrechen der zwei Bühnen auf dem Marktplatz. (Bild: Stefan Beusch)
ST.GALLEN. Das «grösste Blasmusikfest der Welt» ist vorbei. In der Innenstadt sind die Aufräumarbeiten im Gang. Heute sollen mit Hilfe des Militärs und des Zivilschutzes noch die letzten Spuren des Festes beseitigt werden.
Die Bühnen bei Spisergasse, Marktplatz und Waaghaus sind bereits abgebrochen, die Zelte verschwunden: Die Aufräumarbeiten nach dem Eidgenössischen sind im Gang. Und sie sollen laut Hanspeter Schnüriger, der für den Auf- und Abbau der Festinfrastruktur in der Innenstadt zuständig ist, genauso schnell vorangehen wie die Aufbauarbeiten. «Das Leben in der Innenstadt soll möglichst wenig beeinträchtigt werden.» Drei Tage sind fürs Aufräumen eingeplant. Ziel des gestrigen zweiten Tages war, mit den Grobarbeiten fertig zu werden.
Zwei Züge der Rettungstruppen der Rekrutenschule Wangen an der Aare und drei Züge des regionalen Zivilschutzes helfen bei den Abbauarbeiten mit. «Eine grosse Hilfe», sagt Schnüriger. «Auch Wettspiellokale und Turnhallen sind bereits geräumt.» An der Sonnen-, und Rorschacher Strasse und beim Unteren Brühl wurde gestern noch gewerkt. Heute stehen laut Schnüriger «Kleinigkeiten» an. Vereinzelte Container werden abgeholt, Material wie Stühle und Tische an ihren Ursprungsort zurücktransportiert. Im Verlauf des Vormittags soll auch die Sonnenstrasse wieder geöffnet sein. (svb)
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