Odd Fellows beschenken «Pfadi trotz allem»

Grosser Tag im Pfadiheim im Zil. Kürzlich erhielten die «Pfadfinder trotz allem» Besuch von einer Delegation der Odd Fellows. Sie brachten ihnen einen Check von 9000 Franken.

01. Dezember 2005, 00:30

Beide fühlen sich einem sozialen Auftrag verpflichtet, die Odd Fellows so gut wie die Pfadi trotz allem (PTA). Bei den Odd Fellows handelt es sich um eine Loge, die neben Geselligkeit und persönlicher Vertiefung auch das soziale Engagement pflegt. Die Pfadi trotz allem sind eine Jugendorganisation, die auf einzigartige Weise eine Brücke schlägt zwischen Jugendlichen, die mit einer Behinderung leben müssen, und solchen, die unbehindert aufwachsen. Kein Zufall also, dass sich Odd Fellows und PTA gefunden haben.

Wohltuendes Nasigoreng

Die St. Galler Vereinigung nennt sich «Alpstein Loge» und umfasst rund 40 Mitglieder. Um helfen zu können, veranstalten sie jährlich ein Nasigoreng-Essen. Wobei beim Check für die PTA auch die Alpstein-Stiftung einen Beitrag beigesteuert hat. Diese geht auf ein Vermächtnis Fredy Webers zurück, den legendären Ostschweizer Radiojournalisten.

Für Baracke und Lager

Bei den Pfadi sind die Geldmittel hoch willkommen, nicht zuletzt auch, um am Pfadiheim im Zil einige dringende Reparaturen vornehmen zu können. Vor einem Jahr wurde ihnen die Baracke vom Verein «pro Spiel im Zil» geschenkt. Ein idealer Standort, so nahe beim Guggeienwald.

Nur muss die Baracke auch unterhalten werden. Gerne möchte man sie besser isolieren, fliessendes Wasser zuführen und eine sanitäre Anlage einbauen.

Wie die Leiterin der PTA, Sarah Loher, sagt, möchte man einen Teil des Geldes auch für die Lager einsetzen; in diesen kann ja das Miteinander besonders erlebt werden.

Und auch das Ziel wird erreicht, das sich Sarah Loher steckt: «Die Kinder lernen früh, Verantwortung zu übernehmen.» (J.O.)


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