Begegnung mit den «Odd Fellows»

21. August 1998, 00:30

Sie nennen sich «Orden», finden sich in «Logen» zusammen, haben einen englischen Namen - und doch wollen sich die «Odd Fellows» nicht in einen Schleier von Geheimnis hüllen.
Am nächsten Samstag kommen die Odd Fellows aus der ganzen Schweiz in St.Gallen zusammen und suchen hier bewusst den Kontakt zur Öffentlichkeit.Sie kommen mit vollen Händen in die Gallusstadt, mit 100 000 Franken, die sie an gemeinnützige Institutionen der Ostschweiz übergeben wollen: 50 000 Franken erhält das Zentrum für Wahrnehmungsstörungen in St.Gallen; 40 000 Franken das «Lindli-Huus» (Wohnheim für Körperbehinderte) in Schaffhausen; 10 000 Franken der Verein «ilco St.Gallen», ein Selbsthilfeverein für Menschen mit künstlichem Darm- oder Blasenausgang.Die Tagung in St.Gallen verfolgt ein doppeltes Ziel:Zum einen möchten die «Odd Fellows» über sich selber informieren; zeigen, was hinter ihrer Bewegung steckt, in der «Freundschaft, Liebe und Wahrheit» die leitende Devise ist.Ebenso wichtig ist es den Odd Fellows aber auch, die beschenkten Institutionen vorzustellen. Sie bieten ihnen eine Gelegenheit, ihren Dienst und ihre Anliegen breiter bekannt zu machen.Entsprechend ist auch das Programm des (öffentlichen) Begegnungstages aufgebaut:
- 10 Uhr: Konzert mit den «Altstadt Ramblers» auf dem Vorplatz von St.Katharinen.- 11.30 Uhr:Vorstellung der Empfänger der Vergabungen und der Odd Fellows im Festsaal St.Katharinen.- 13.30 Uhr: Festakt im Waaghaus-Saal, Übergabe der Spenden, Grussworte von Ständerat Paul Gemperli und Peter Ecker, Zürich (Gross-Sire des Ordens).er.


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