ZUR KENNTNIS

03. Januar 2008, 00:30

Rechtschreibung im Tagblatt

Die Rechtschreibreform von 1996 und ihre Anschlussreformen – die mehr oder weniger nur Etappen des Zurückbuchstabierens waren – haben ein beträchtliches Chaos hinterlassen. Nun aber ist ein Konsens in Sicht, der viele Unsicherheiten beseitigt: Immer mehr Schweizer Medien und Organisationen übernehmen die Empfehlungen der Schweizerischen Orthographischen Konferenz (www.sok.ch).

Die Schweizerische Depeschenagentur, die NZZ und auch das Tagblatt stellen sich hinter die Hauptziele der SOK, nämlich das Lesen zu erleichtern sowie die allzu grosse Zahl der Varianten zu verringern, und zwar nach der Devise «Bei Varianten die herkömmliche». In einem «Vademecum» hat eine Arbeitsgruppe der Redaktion die Hausregeln der Rechtschreibung festgehalten – dieses ist aber für den Redaktionsalltag und nicht für den privaten Schreibgebrauch konzipiert. – Wir werden in den kommenden Tagen die wichtigsten Punkte unserer Rechtschreibung erläutern. Gottlieb F. Höpli


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