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Tagblatt Online, 29. Juni 2012 00:00:00

Bund und Branche erarbeiten Konzepte zur Vorsorge

Auf grosse Stromausfälle, wie hier in Zürich, will sich der Bund vorbereiten. Zoom

Auf grosse Stromausfälle, wie hier in Zürich, will sich der Bund vorbereiten. (Bild: NZZ / Simon Tanner)

dsc. Ein massiver Engpass in der Stromversorgung hätte grosse Auswirkungen auf die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen. Das ist eine – freilich nicht sehr überraschende – Schlussfolgerung eines Berichts, den der Bundesrat 2010 zu diesem Thema in Auftrag gegeben hat.

dsc. Ein massiver Engpass in der Stromversorgung hätte grosse Auswirkungen auf die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen. Das ist eine – freilich nicht sehr überraschende – Schlussfolgerung eines Berichts, den der Bundesrat 2010 zu diesem Thema in Auftrag gegeben hat. Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) betont nun dazu, dass diese Planungen nicht mit der neuen Energiepolitik zusammenhängen würden.

Der Bund kann im Krisenfall bereits jetzt verschiedene Vorkehrungen anordnen, um den Netzbetrieb aufrechtzuerhalten – wenn Produktion und Verbrauch nicht im Gleichgewicht stehen, kann die nötige Frequenz nicht gewährleistet werden. Unter den Massnahmen finden sich Einschränkungen bei gewissen entbehrlichen Anwendungen, etwa Leuchtreklamen oder Klimaanlagen. Auch eine Kontingentierung des Stromverbrauchs von Grosskunden ist Teil der bestehenden Konzepte. Nun soll in verschiedenen Bereichen der Stand der Vorbereitung auf solche Situationen verbessert werden. So sollen die Risiken rund um den elektronischen Zahlungsverkehr und die Bargeldversorgung reduziert werden. Auch Spitäler müssten für das Problem sensibilisiert werden, schreibt das BWL.

Die Stromwirtschaft ist in solche Konzeptarbeiten involviert. Bereits im Gang sind intensive Vorbereitungen bei Swissgrid, der neuen Betreibergesellschaft für das Hochspannungsnetz. Wegen der Übernahme der Betriebsführung von den Überlandwerken muss dort die eigentliche Koordination solcher Ereignisse neu konzipiert werden.




Leser-Kommentare:
1 Beitrag

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unangan (28. Juni 2012, 20:43)
simpel... einfach....

was die "Stromkapitalisten" als Szenarium immer wieder als Argrument von: dann läuft auch das "Nahverkehrsmittel" nicht mehr.
Ensprechend der Foto, die die Redaktion als Argument zu etwelchen Stromversorgungsargumenten hier zeigt, ist "Schaumschläger-Argumentation.
Denn, sollten die "Tams" oder Elektorbus mangels "Energie" nicht einsatzfähig sein, so radle ich zu meinem nächsten Termin.

Ehrlich.. etwas schwach.. das "Tram"....als Argument einer Energie-Knappheit...!!!...
Im Besonderen:, Energieknappheit kann den Menschen und deren Umwelt nur nützen...!!!..

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