Tagblatt Online, 31. Juli 2012 18:04:00
Thailands Mönche kämpfen mit Gewichtsproblemen
Die thailändische Premierministerin Yingluck Shinawatra überreicht mit ihrem Sohn eine Opfergabe anlässlich ihres Geburtstags. Aufgenommen am 21. Juni 2012 vor ihrem Haus in Bangkok. (Bild: Reuters)
Ungesunde Opfergaben machen Thailands Mönche dick und krank. Die Behörde für Gesundheitsförderung rief die Thailänder daher am Dienstag auf, den Mönchen gesünderes Essen zu spenden.
((sda/dpa))
Buddhistische Mönche ziehen morgens traditionell mit Opferschalen durch die Strassen. Anwohner füllen etwas von ihren frisch gekochten Mahlzeiten hinein: Reis, Gemüse, Fleisch, Obst oder Süsses.
Oft handelt es sich dabei allerdings um besonders fettige oder süsse Lieblingsspeisen von Verstorbenen, für die die Mönche Gebete machten. Mit dem Spenden solcher gehaltvoller Speisen wollen Buddhisten Verdienste für ein gutes Karma sammeln.
Die Behörde untersuchte vor kurzem 246 Mönche und stellte fest, dass 45 Prozent Übergewicht hatten. 40 Prozent litten an Diabetes, Bluthochdruck, Magengeschwüren oder Allergien. Das liege an dem ungesunden Essen, befand die Behörde.
Sie empfahl den Mönchen, die traditionell ab mittags bis zum nächsten Morgen fasten, weniger Limonade zu trinken, um das Hungergefühl zu unterdrücken. 43 Prozent gaben an, aus diesem Grund auch zu rauchen.
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adolfk31 (01. August 2012, 04:07)
Das kommt ganz auf die wirtschaftlichen Gebiete an ....
In der Reiskammer Thailands kämpfen die Bauern auf salzigen Böden weiterhin um die von Niederschlägen abhängige jährliche einmalige Jasmin Reisernten. Dank der Zuwanderung von karitativ eingestellten Ausländern ermöglicht dies bescheidene finanzielle Verbesserungen. Die Mönche halten sich vorwiegend an Ihre Gelübde und bleiben schlank und erfüllen somit Ihre Pflichten als "Seelen Reiniger" ! Dass in zunehmend begüterten Städten die Buddhas richtig gemästet werde scheint eher die Autobahn zu einer Seelen Reinigung von korruptions anfälligen Bevölkerungsgruppen zu werden. Übergewichtige Menschen sind ja weltweit anzutreffen.
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