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Tagblatt Online, 10. August 2012 19:57:00

Sechs Tote durch Wirbelsturm «Ernesto»

In Veracruz, Oaxaca, Puebla und in Chiapas traten zahlreiche Flüsse und Bäche über die Ufer. Im Bild: Zwei Ladenbesitzer versuchen Stühle vor den Fluten in Sicherheit zu bringen. Zoom

In Veracruz, Oaxaca, Puebla und in Chiapas traten zahlreiche Flüsse und Bäche über die Ufer. Im Bild: Zwei Ladenbesitzer versuchen Stühle vor den Fluten in Sicherheit zu bringen. (Bild: Keystone / AP)

Nach seinem Zug über die Halbinsel Yucatán ist der Wirbelsturm «Ernesto» erneut in Mexiko eingefallen. Acht Bundesstaaten waren von den schweren Regenfällen des Sturmes, der am Donnerstag bei der Stadt Coatzacalcos, auf das Festland getroffen war, betroffen.

(sda/dpa)

Über den Gebirgen des Inlandes löste sich «Ernesto» in der Nacht zum Freitag zu einem tropischen Tiefdruckgebiet auf.

Bisher starben insgesamt sechs Menschen. Im Bundesstaat Tabasco ertranken zwei Männer in Flüssen, die infolge der starken Regens Hochwasser führten. Im Bundesstaat Veracruz stürzte ein Baum auf ein Auto und tötete drei Insassen. Ein Mann verunglückte laut einem Bericht der Zeitung «El Universal» tödlich, als er das Dach seines Hauses reparieren wollte.

In Veracruz, Oaxaca, Puebla und in Chiapas traten zahlreiche Flüsse und Bäche über die Ufer, zahlreiche Häuser wurden beschädigt und insgesamt mehrere Hundert Menschen aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht. Auch in der mexikanischen Hauptstadt setzte am Donnerstag Dauerregen ein.

Die Meteorologen des US-Hurrikanzentrums in Miami warnten vor anhaltenden Regenfällen, die in weiten Teilen Zentralmexikos Überschwemmungen und Bergrutsche auslösen könnten.

Auf der Halbinsel Yucatán hatte der Wirbelsturm zuvor Sachschäden angerichtet. In den Bundesstaaten Quintana Roo und Campeche wurden nach Medienberichten Maisfelder und Bananenplantagen sowie zahlreiche Häuser beschädigt.




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