Tagblatt Online, 27. April 2012 15:19:00
Positiv bleiben
Thomas J. Spang
(Bild: )
Mitt Romney erhält dieser Tage viele Ratschläge. Einen hört er immer wieder. Und zwar aus der eigenen Partei. Es wird Zeit eine positive Vision für Amerika aufzuzeigen.

“Sie wollen sich in einer Situation wieder finden, in der Menschen einen Grund haben für Sie zu stimmen”, meint etwa der Gouverneur von Michigan Rick Snyder, der eine konservative Vision des designierten Präsidentschaftskandidaten bisher vermisst.
Ähnlich äußerte sich Kollege Mitch Daniels aus Indiana. “Er muss in einen anderen Gang schalten.” Es gebe wenig taktische Gründe, warum Romney weiter auf Angriffe setze. Jeder in Amerika könne die Bilanz des Präsidenten sehen.
Der Kandidat müsse über dem täglichen Klein-klein stehen, findet auch Jeb Bush, der den negativen Ton der Vorwahlen bemängelt. “Ich denke, die Leute lassen sich durch eine positive Botschaft motivieren”. Autsch.
Ob Romney auf seine Parteifreunde hört? Fakt ist, dass negative Wahlkampfwerbung für ihn bisher gut funktioniert hat.
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