OBERRIET. Der umstrittene Fischzüchter Hans Raab hatte Ende Januar bekanntgegeben, die Melander-Fischfarm endgültig zu schliessen und die Aussage nach seinem Zusammenbruch wiederholt. Darauf reagierte nun der Kanton St. Gallen.
In Begleitung von Raabs Anwalt Stefan Wehrenberg von der Zürcher Kanzlei Blum & Grob nahmen zwei Vertreter des kantonalen Veterinärdienstes einen amtlichen Augenschein vor.
«Wir wollten sicherstellen, dass sich weder lebendige noch geschlachtete Tiere in der Anlage befinden», sagt Kantonsveterinär Thomas Giger. «Wir fanden keine Fische mehr vor.»
Die Fischfarm war letztmals im August 2009 genau kontrolliert worden. «Seither hat es keine Beanstandungen mehr gegeben», sagt Giger. SF1 «Schweiz aktuell» begleitete den Augenschein und interviewte den HaRa-Industriellen bei seinem letzten Gang durch die Fischfarm.
«Damit ist das Verwaltungsverfahren abgeschlossen», sagt Giger. Gäbe es jetzt noch Hinweise auf rechtswidrige Aktivitäten, würden diese im Rahmen der laufenden Strafuntersuchung geprüft. Die Strafanzeige aus Basel wurde am 27. März 2009 bei der St. Galler Staatsanwaltschaft eingereicht – dies im Zuge der Auseinandersetzung um die strittige Tötungsmethode auf der Melander-Fischfarm. «Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Es müssen komplizierte Expertisen erstellt werden», sagt Kantonsveterinär Thomas Giger, der im Kanton St. Gallen auch Tieranwalt ist.
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von ResZaugg 08.02.2010 11:18 Uhr |
Das gute GewissenDie Malander-Farm ist leer und das gute Gewissen der St.Galler Tierschützer darf weiterschlafen. Wir geniessen über Mittag ein Fischfilet, mund- und artgerecht verarbeitet auf den Schiffsfabriken der Nordsee. |
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