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Tagblatt Online, 13. Juli 2012 18:43:00

Lopar bleibt die Nummer 1

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Unter den Fans des FC St.Gallen nicht unumstritten: Daniel Lopar. (Bild: Archiv/Urs Jaudas)

Trainer Jeff Saibene hat Daniel Lopar sein Vertrauen als Stammtorhüter des FC St.Gallen ausgesprochen. Damit nehmen die jüngsten Diskussionen um seine Position ein gutes Ende für den Romanshorner.

Daniel Walt

Wer hütet das Tor des wieder in die Super League aufgestiegenen FC St.Gallen in der neuen Saison? Bis zwei Tage vor dem Saisonauftaktspiel gegen die Young Boys vom Sonntag zögerte Cheftrainer Jeff Saibene seinen Entscheid hinaus. Nun ist klar: Stammgoalie des FC St.Gallen bleibt der 27-jährige Daniel Lopar, wie Mediensprecher Daniel Last am Freitagabend bestätigt. Das Nachsehen hat der neu verpflichtete Marcel Herzog. Ihm bleibt nur derjenige Platz, den er zuletzt beim FC Basel und vorher bereits beim MSV Duisburg innehatte: der auf der Ersatzbank.

2008 Debut gefeiert
Mit dem Entscheid von Jeff Saibene haben die jüngsten Diskussionen um die Nummer 1 im Tor der St.Galler für Daniel Lopar ein gutes Ende genommen. Der 27-jährige Romanshorner hat eine veritable Berg- und Talfahrt beim FC St.Gallen hinter sich. Anfang 2008 verdrängte Lopar unter dem damaligen Trainer Krassimir Balakov den bisherigen Stammgoalie Stefano Razzetti. Auch in der darauffolgenden Challenge-League-Saison unter Uli Forte blieb Lopar unbestritten. Die Diskussionen rund um die Goalieposition beim FC St.Gallen setzten ein, als der Verein Anfang 2010 Germano Vailati, Ex-Torhüter von Sion und frühere Nummer 3 der Nationalmannschaft, verpflichtete. Lopar verlor prompt seinen Stammplatz an den Tessiner und erhielt unter Uli Forte keine Chance mehr im Tor des Fanionteams.

Bittere Pfiffe der Anhänger
Gegen Ende der Abstiegssaison 2010/2011 dann kehrte Daniel Lopar ins Tor zurück, weil sich sein Konkurrent einer Operation unterziehen musste. Der neue Trainer Jeff Saibene beliess den Romanshorner auch nach Vailatis Genesung im Tor. Die Fans waren ab jenem Moment gespalten – nicht wenige sahen in Germano Vailati den besseren Torhüter mit mehr Ausstrahlung. Die Diskussionen wurden teils so emotional geführt, dass Daniel Lopar bei der Übergabe des Aufstiegspokals von einem Teil der FCSG-Anhänger ausgepfiffen wurde – bitter für den Romanshorner, der sich im Gegensatz zu seinem Konkurrenten nie öffentlich beklagt hatte, als er nur die Nummer 2 war. Nach Saisonende kam es dann zu einer Goalierochade zwischen dem FC St.Gallen und dem FC Basel: Der unzufriedene Germano Vailati wechselte ans Rheinknie, Marcel Herzog kam von Basel nach St.Gallen. Ein neuer Kampf um die Nummer 1 im Tor der Espen war eröffnet. Mit Jeff Saibenes Entscheidung für Daniel Lopar hat er nun vorerst ein Ende gefunden.

Mehr zum Thema in der gedruckten Zeitung und im E-Paper vom 14. Juli.


Leser-Kommentare:
2 Beiträge

Kommentare lesen

pms (14. Juli 2012, 09:33)
@MURMI

mit dieser Entscheidung liegt Saibene natürlich total richtig...

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murmi (14. Juli 2012, 01:36)
Torhüter Lopar

Mit dieser Entscheidung liegt Saibene total falsch...; da dreht sich die Negativspirale vom ersten Spiel an!!!!!!

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