Tagblatt Online, 23. Mai 2012 22:04:00
Der Kreis des FC St.Gallen hat sich geschlossen
Traf zum 2:0: Oscar Scarione. (Bild: Archiv/Keystone)
FUSSBALL. Der FC St.Gallen hat sein Gastspiel in der Challenge League so abgeschlossen, wie er es begonnen hatte: mit einem Sieg gegen Vaduz. Die Torschützen für den Aufsteiger: Marco Mathys und Oscar Scarione.
Wie würde sich der FC St.Gallen nach der Heimniederlage gegen Aarau und den Pfiffen gegen Trainer Jeff Saibene und Torhüter Daniel Lopar in seinem letzten Challenge-League-Match präsentieren? Das war die spannendste Frage rund ums Gastspiel der St.Galler in Vaduz.Erster Einsatz Janjatovics
In der ersten Halbzeit konnten die beiden Teams nicht verbergen, dass es für sie um nichts mehr ging. Daran konnte auch Dejan Janjatovic nichts ändern: Der Deutschserbe kam zu seinem ersten Einsatz im Dress des FC St.Gallen und zeigte einige vielversprechende Ansätze – Entscheidendes konnte er aber genauso wenig bewirken wie Regisseur Oscar Scarione, der mit Schüssen aus der Distanz keinen Erfolg hatte. Daniel Lopar seinerseits parierte die wenigen Abschlüsse der Liechtensteiner sicher.
Merendas Anschlusstreffer
Vor 3430 Zuschauern – viele von ihnen dem grünweissen Anhang zuzuordnen – startete St.Gallen etwas stärker in die zweite Halbzeit, ohne zunächst aber Zwingendes zu zeigen. Nach 64 Minuten war es dann soweit: Marco Mathys traf zum 1:0 für die Gäste. Nur Minuten später hätte Oscar Scarione beinahe auf 2:0 gestellt, sein Abschluss ging aber an den Pfosten. Mehr Glück hatte er dann nach 74 Minuten: Er liess die Vaduzer Verteidigung alt aussehen und traf zur 2:0-Führung für die St.Galler. Nach 86 Minuten konnte der Ex-St.Galler Moreno Merenda zwar noch verkürzen. Die St.Galler schlossen die Challenge-League-Saison am Ende aber so ab, wie sie sie im vergangenen Sommer begonnen hatten: mit einem Sieg gegen Vaduz und einem Oscar Scarione, der sich in die Torschützenliste eintragen konnte. (dwa)
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