Tagblatt Online, 14. Mai 2012 17:23:00
«Wir haben unser Ziel hier nicht erreicht»
Eishockey-Verbandspräsident Gaydoul will die WM en détail aufarbeiten
Eishockey-Verbandspräsident Philippe Gaydoul. (Bild: Keystone / Schneider)
Der Schweizer Eishockey-Verbandspräsident Philippe Gaydoul kündigt im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung nach der WM eine schonungslose Analyse an. Er wehrt sich aber nach der verpassten Viertelfinal-Qualifikation gegen vorschnelle und fahrlässige Urteile.
zz. «Es gab bessere und schlechtere Spiele. Aber wir müssen nüchtern bleiben: Wir haben unser Ziel hier nicht erreicht», sagte der Eishockey-Verbandspräsident Philippe Gaydoul der Neuen Zürcher Zeitung.
Von möglichen Konsequenzen will Gaydoul aber noch nichts wissen. «Wir haben am Dienstag einen Match (gegen die USA, die Red.), in dem es um die Olympia-Qualifikation geht. Deshalb ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, um Personalfragen zu diskutieren. Wir werden das Turnier nach dem Ende nüchtern analysieren.»
Gaydoul betonte aber, dass die Viertelfinal-Qualifikation «ein realistisches Ziel» gewesen sei, «an dem sich der Nationaltrainer messen lassen muss.»
Auf die ausufernden Kosten rund um die Nationalmannschaft angesprochen, sagte Gaydoul, für ihn sei «nicht entscheidend, was etwas kostet, sondern, ob sich die Investition lohnt.» Die Ausgaben seien zudem zurückgegangen. Gaydoul verweist zudem darauf, dass der Verband seinen Vertrag mit «unserem wichtigsten Partner Postfinance vorzeitig verlängert» habe und auch ein neuer TV-Vertrag winke. Das sei alles andere als selbstverständlich in der aktuellen Wirtschaftssituation.
Das komplette Interview mit Philippe Gaydoul lesen Sie in der Dienstagausgabe der Neuen Zürcher Zeitung.
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unbekannt (14. Mai 2012, 17:40)
discounter.................
...........und eishockey sind halt noch immer zwei paar verschiedene handschuhe - zeigt einmal mehr, dass machtgeile noch nicht vom aussterben bedroht sind -
Beitrag kommentierenunangan (14. Mai 2012, 21:56)
na...Herr Philippe Gaydoul.
Entschuldigung... zum Voraus... aber Sie Herr Philippe Gaydoul sahen sich nicht in der Lage mit Denner gegen Aldi, Lidle usw. anzutreten. Mag sein.. dies wäre mit sehr viel Arbeit und kreativem Unternehmertum verbunden gewesen. Ob es aber klug ist... den Erlös von Denner mit ihren "futuristischen Ideen" zu erhalten...beziehungsweise zu vermehren.???... Dazu sind sie anscheinend eine Nummer zu klein. ..."Wetten...
Beitrag kommentierenheiwehsanggaller (15. Mai 2012, 07:21)
Abtreten.................
Herr Gaydoul, als Präsident der Swiss Ice Hockey Federation sind Sie verantwortlich für Erfolge und Misserfolge. An diesen müssen auch Sie sich messen lassen. Der Viertelfinal war ja ein realistisches Ziel. Deshalb ab mit Ihnen auf den Mond.
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