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Tagblatt Online, 19. Mai 2012 22:20:00

Federer unterliegt Djokovic

Der Serbe sowie der Spanier Nadal im Final des Tennisturniers von Rom

Federer findet gegen Djokovic kein Mittel. Zoom

Federer findet gegen Djokovic kein Mittel. (Bild: Reuters)

Rafael Nadal und Novak Djokovic sind die Finalisten des Masters-1000-Turniers von Rom. Nadal besiegte seinen spanischen Landsmann David Ferrer 7:6 (10:8), 6:0, Djokovic den Schweizer Roger Federer 6:2, 7:6 (7:4).

(si)

Roger Federer, der nach seinem Effort am Masters-1000-Turnier in Madrid beinahe auf den Start in Rom verzichtet hätte, beging gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic für einmal ungewohnt viele Fehler. Der Schweizer erspielte sich gegen Djokovic bis zum 4:5 im zweiten Satz keine einzige Breakchance, wohingegen der Serbe drei von sechs Möglichkeiten nutzte: zwei im ersten Satz, eine zum 3:2 im zweiten Satz.

Just nachdem Djokovic beim Stand von 5:4 und 40:30 seinen ersten Matchball vergeben hatte, nutzte Federer seine einzige Möglichkeit zum Servicedurchbruch, was ihn zum Entzücken seiner vielen Fans im Foro Italico in den Match zurückbrachte. Bei 6:5 und 30:15 war Federer nur noch zwei Punkte vom Entscheidungssatz entfernt. Das Tie-Break wurde dann aber durch ein einziges Mini-Break bereits beim ersten Punkt entschieden. Djokovic ging 3:0 in Führung und brachte auch danach alle seine Aufschläge durch.

Rafael Nadal kann sich gegen Ende des ersten Satzes steigern. Zoom

Rafael Nadal kann sich gegen Ende des ersten Satzes steigern.
(Bild: Keystone / Epa)

Nadal letztlich souverän

Das 19. Duell zwischen Rafael Nadal und David Ferrer hat nichts Neues zutage gebracht. Wie so oft in der Vergangenheit hielt der Aussenseiter aus Valencia gegen seinen vier Jahre jüngeren Landsmann phasenweise sehr gut mit, letzten Endes blieb Ferrer aber ohne Chance auf den Sieg. Dank dem 15. Erfolg gegen Ferrer – dem 12. in Serie auf Sand – qualifizierte sich Nadal für seinen 70. ATP-Final.

Ein Break Vorsprung und eine 3:1-Führung im Tie-Break hatten Ferrer im 86 Minuten dauernden ersten Satz nicht gereicht, um gegen Nadal erstmals seit vier Jahren zumindest wieder zu einem Teilerfolg zu kommen. Beim Stand von 6:6 in der Kurzentscheidung geriet ein einfacher Volley Ferrers zu kurz, so dass Nadal mit einem Passierball auf die Linie zu seinem zweiten Satzball kam, den er denn auch verwertete. Danach war Ferrers Widerstand gebrochen.

Russisch-chinesischer Frauen-Final

Im Endspiel der Frauen kommt es zum Duell zwischen der russischen Titelhalterin Maria Scharapowa (WTA 2) und der Chinesin Li Na (WTA 9). Scharapowa bezwang die Deutsche Angelique Kerber (WTA 11) in eineinhalb Stunden sicher 6:3, 6:4 und zog ohne Satzverlust in den Final ein. Li profitierte vom Forfait der Amerikanerin Serena Williams (WTA 6), die wegen leichten Rückenbeschwerden nicht zum Halbfinal angetreten war.




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