Die Edipresse-Verantwortlichen rechnen mit 25 Entlassungen. Ein Teil des Abbaus, 19 Stellen, könne über Frühpensionierungen vollzogen werden, sagte der Generaldirektor von Edipresse Schweiz, Théo Bouchat, in Lausanne vor den Medien. In sieben weiteren Fällen würden Abgänge nicht ersetzt. Edipresse verlegt unter anderem die Zeitungen "Le Matin", "24 Heures" und "Tribune de Genève".
17 Journalisten ohne Stelle
Insgesamt sind 17 Journalisten-Stellen betroffen. Dabei werden 14 Journalisten entlassen, drei gehen frühzeitig in Pension. Am härtesten trifft es die Redaktion von "24 Heures", die 10 Journalisten-Stellen verliert, wovon zwei im Online-Bereich.
Rückgang der Erträge
In den letzten drei Jahren musste der grösste Zeitungsverlag der Westschweiz einen Rückgang der Erträge aus Einzelverkäufen oder Abonnementen von 9 Millionen Franken hinnehmen. Im laufenden Jahr rechnet Bouchat damit, im Schweizer Markt im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang der Werbeerträge um 10 Millionen Franken zu erleiden.
Weniger Inserenten
Davon sei nur ein Teil auf die konjunkturelle Abkühlung zurückzuführen. Es handle sich grösstenteils um einen strukturellen Rückgang der Werbevolumen in den Printmedien. Immer mehr Inserenten würden den Zeitungen den Rücken kehren oder zumindest ihr Engagement reduzieren. (sda)
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