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Tagblatt Online, 24. September 2012 18:55:00

Zürcher SVP-Fraktion will Anhörung Mörgelis

Christoph Mörgeli (Archiv) Zoom

Christoph Mörgeli wurde freigestellt. (Bild: Keystone)

Die Kantonsratsfraktion der Zürcher SVP fordert eine unabhängige und externe Untersuchung in der Affäre um Christoph Mörgeli. Zudem müsse der entlassene Kurator des Medizinhistorischen Museums auch von der zuständigen Aufsichtskommission angehört werden.

Die SVP will, dass die Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit (ABG) an ihrer Sitzung vom kommenden Donnerstag neben Universitätsrektor Andreas Fischer und Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) auch Christoph Mörgeli als Direktbetroffenen einlädt und befragt.

Die Kantonsratskommission möchte sich bei diesem Gespräch mit der Entlassung Mörgelis befassen und sich aus erster Hand informieren. Dies sagte deren Präsident Hans-Peter Portmann (FDP) am Montag auf Anfrage der sda. Als Bildungsdirektorin sei Aeppli verantwortlich dafür, die Kommission zu informieren.

Die ABG, welche die Aufsicht über die Universität hat, will sich nun zuerst ein Bild über die Situation machen: "Wir haben beschlossen, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine aufsichtsrechtliche Untersuchung gestartet werden soll."

Mörgeli würde im Falle einer Untersuchung angehört

"Wenn wir jetzt schon weitere Beteiligte einladen würden, wäre das informell der Start einer Untersuchung", erklärte Portmann. "Dann müssten aber auch andere Beteiligte - etwa Mörgelis Vorgesetzter Flurin Condrau - wegen des Anhörungsrechts eingeladen werden."

Falls dereinst aber eine Untersuchung eröffnet werden sollte, werde Christoph Mörgeli selbstverständlich zur Anhörung eingeladen, sagte ABG-Präsident Portmann. Über das weitere Vorgehen entscheidet die Kommission im Anschluss an die Gespräche vom Donnerstag. (sda)




Leser-Kommentare:
3 Beiträge

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unangan (25. September 2012, 21:26)
...grins...............

SVP.... nicht`s gelernt..
Herr Prof. Mörgeli ist ein Auslaufmodell, in der schw. Politik.
Der SVP-Credo ist, dass Eigenverantwortlichkeit, Eigenleistung das "A und O" eines Bürgers ist.

Nun... da Herr Prof. Mörgerli mehr in Zeit für seine "Schaumschläger-Politik" investiert hat, aber viel Zeit in seine politischen Tätigkeiten, sie erlaubt zu hinterfragen:, was hat er, der Herr Professor für sein Professorengehalt geleistet...
Anscheinend ist er ein prof. Schmarrozer von akademischen "Gnaden"... grins....

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adolfk31 (25. September 2012, 08:37)
Hi...

Die SVP hat wiedereinmal bei den Wahlen nicht verloren .....

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Gwunderi (24. September 2012, 19:44)
Warum denn dieses Theater?

Hätte Mörgeli seine Arbeit gemacht wäre er nicht entlassen worden. Warum nun dieses Theater? Es handelt sich doch um eine rein arbeitsrechtliche Auseinandersetzung. Mörgeli kann sein Recht durch Rekurs wahren. Eine politische Geschichte daraus zu machen ist total verfehlt, könnte aber durchaus den Absichten der SVP entgegen kommen.

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