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Tagblatt Online, 09. August 2012 13:59:00

Polizei durchkämmt Asylzentrum

LUTZENBERG. 26 Natels, eine Digikamera, zwei Elektrogeräte und drei Messer: Das ist die Ausbeute eines Polizeibesuchs im Asylzentrum Landegg - inwieweit es sich um gestohlene Gegenstände handelt, wird abgeklärt. Zudem wurden zwei Männer in Ausschaffungshaft genommen.

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat am Mittwoch im Asylzentrum Landegg in Lutzenberg die Insassen und deren Zimmer kontrolliert. Sie nahm dabei einen syrischen und einen sudanesischen Asylbewerber im Alter von 30 und 33 Jahren in Ausschaffungshaft, wie sie mitteilt.

Die geplante Aktion erfolgte laut der Ausserrhoder Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Migrationsamt und der Kantonspolizei St.Gallen. Im Einsatz standen auch Drogenspürhunde. Bei der Überprüfung von 59 Asylbewerbern und der Durchsuchung von 21 Zimmern stellte die Polizei 26 Mobiltelefone, eine Digitalkamera, zwei elektronische Unterhaltungsgeräte und drei Messer sicher. Es wird nun abgeklärt, ob es sich um Diebesgut handelt. Im weiteren wurden auch Kleinmengen von Marihuana gefunden. (kapo/dwa)


Leser-Kommentare:
4 Beiträge

Kommentare lesen

schwizer (11. August 2012, 10:13)
Bei Asylbewerbern...

...ist NULLTOLERANZ durchzusetzen!
Wie es so schoen heisst bewerben sich diese Leute um Asyl - wer nicht spurt, der fliegt - wir stellen hier die Spielregeln auf!
Ist wie bei einem Bewerbungsgespraech - man bewirbt sich; man hat eine Chance sich gut zu verkaufen, man hat aber vile Chancen sich schlecht zu verkaufen! Weshalb soll man kriminelle Asylbewerber noch belohnen - auch hier werden falsche Anreize geschaffen und gefoerdert! Schluss mit diesem Asylunsinn!

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lovac (10. August 2012, 10:35)
Ausschaffungshaft??

Ist ja zum Lachen, wohin werden die Beiden ausgeschafft, vielleicht in einen anderen Kanton? Denen passiert überhaupt nichts.

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Landegg (10. August 2012, 09:37)
Menschenrechte ?

Ist die Art des Vorgehens der Polizei nicht illegal ? Solch armen Flüchtlingen sollte doch Ihr Diebesgut nicht konfisziert werden. Wo kämen wir denn da hin, wenn die nicht mehr nach Hause telephonieren könnten und Ihren Freunden keine Tipps mehr zur Einreise in die Schweiz durchgeben könnten. Ein Filmli zwischendurch zu machen - das muss doch in der reichen Schweiz möglich sein. Die einzige Lösung für solche Typen - raus aus unserem Land!

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adolfk31 (10. August 2012, 08:55)
Aber ...

Darf den das unsere Polizei ? - Das ist doch gegen alle Menschenrechte, diese Utensilien wurden doch lediglich mittels den neuerdings angehobenen Tagesansätzen der armen Flüchtlinge im Internet ohne Quittung käuflich erworben gogen .... Raser auf kaum befahrenen Feldwegen werden schon wieder einmal gar nicht mehr erfasst. Reine Zweckentfremdung unserer Beamten ! Pfui !

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