VILTERS. Die Gemeinden Mels, Vilters-Wangs und Sargans wollen die bestehende Ein- und Ausfahrt Mels/Sargans der Autobahn A3 durch einen Halbanschluss ersetzen. Der Kanton unterstützt das Anliegen und hat dem Bundesamt für Strassen (Astra) ein Gutachten vorgelegt.
Das Bundesamt will laut «Sarganserländer» noch im ersten Quartal dieses Jahres auf das Gutachten antworten.
Unrealistisch sei jedoch, dass der Halbanschluss oder Vorarbeiten im Rahmen der bis Ende 2012 dauernden Sanierung der Autobahn rund um die Verzweigung Sarganserland realisiert werden könne. Dies, weil es sich bei den Arbeiten aus Sicht des Astra um eine Erweiterung handle und damit mit einem bundesrätlichen Beschluss verbunden sei.
Der stellvertretende Kantonsingenieur Marcel John erhofft sich aus Kostengründen zumindest Vorarbeiten. Das ganze Halbanschluss-Projekt koste maximal 15 Millionen Franken, die Gesamtsanierungskosten belaufen sich auf 250 Millionen Franken. Die Gemeinderäte befürchten nun, dass das Vorhaben für lange Zeit auf Eis gelegt wird. (red.)
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