Das Gespräch habe in «konstruktiver Atmosphäre» stattgefunden, hiess es auf beiden Seiten. Das Telefongespräch machte in Berlin der deutsche Regierungssprecher Ulrich Wilhelm publik und wurde von Leuthards Departement auf Anfrage bestätigt: Das Gespräch habe bereits am vergangenen Samstag stattgefunden und sei das erste auf dieser höchsten Ebene seit Beginn der Affäre gewesen.
Leuthard und Merkel seien sich einig gewesen, dass die guten nachbarschaftlichen Beziehungen durch die aktuellen Differenzen nicht belastet werden sollten, sagte der deutsche Regierungssprecher.
Merkel habe die «konstruktive Haltung» der Schweiz «als Beitrag zur notwendigen Versachlichung» begrüsst.
Bundespräsidentin Leuthard habe Merkel zugesichert, dass die Verhandlungen über ein Doppelbesteuerungsabkommen fortgesetzt würden, sagte Christophe Hans, Sprecher des Eidg. Volkswirtschaftsdepartements. Die dritte Verhandlungsrunde beginne im März. Auch Hans sprach von einer konstruktiven Atmosphäre.
Die Regierung in Berlin befürwortet den Ankauf von gestohlenen Bankkundendaten durch die Bundesländer. Der Bundesrat hingegen missbilligt dies.Nach dem Bundesland Nordrhein-Westfalen wollte auch die die Regierung von Baden-Württemberg über den Kauf von gestohlenen Bankdaten entscheiden. Wegen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Regierung wurde der Entscheid allerdings vertagt, eine anberaumte Kabinettssitzung fand erst gar nicht statt.
Ausgelöst wurde der jüngste Steuerstreit zwischen der Schweiz und Deutschland vor gut einer Woche, nachdem ein Unbekannter dem Bundesland Nordrhein-Westfalen eine Steuerdaten-CD angeboten hatte. Mit dem Segen der Bundesregierung entschieden sich die Behörden für den umstrittenen Handel. (sda/dpa)
| 3 Kommentare | Beitrag kommentieren |
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von ResZaugg 08.02.2010 15:06 Uhr |
àtschibätschiEs würde mich nicht wundern, wenn sich die besagt CD als heisse Luft erweisen würde. Die Lacher werden auf jedenfall in deutschen Landen zu finden sein. |
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von Willi1937 08.02.2010 16:59 Uhr |
Gestolene Daten CDJetzt kriecht auch Leuthard auf dem Bauch der Deutschen Regierung entgegen. Die Deutschen werden sich ins Fäuschen lachen wie einfach es ist die schweizerische Regierung zu diktieren. Ein paar scharfe Worte und man kann von denen haben was mann will. Das nennt man freundschaftliche Beziehung. Und es funktioniert! |
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von mercator 09.02.2010 17:16 Uhr |
....Grüzi, grüzi Frau LeuthardIch stelle mir die Einleitung etwa so vor:
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