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Tagblatt Online, 10. Juli 2012 13:56:00

Google sieht Rekordbusse entgegen

Google hat Sperren des Browsers Safari umgangen, um Nutzern Werbung anzuzeigen. Zoom

Google hat Sperren des Browsers Safari umgangen, um Nutzern Werbung anzuzeigen. (Bild: NZZ/Montage)

Weil der Suchmaschinenanbieter Nutzern von Apples Browser Safari gegen deren Willen Cookies untergeschoben haben soll, um ihnen passende Werbung zu präsentieren, soll eine Strafe von 22,5 Millionen Dollar fällig werden.

Im Februar wurde bekannt, dass Google und die Werbenetzwerke Vibrant Media, Media Innovation Group und PointRoll Sicherheitseinstellungen von Safari , um Cookies auf Geräten zu placieren, deren Nutzer dies in den Einstellungen des Apple-Browsers nicht zugelassen haben. Cookies sind kleine Dateien, die es beispielsweise erlauben, das Verhalten von Usern im Web anonymisiert zu verfolgen, um passende Werbung präsentieren zu können. Nun will das «Wall Street Journal» haben, dass sich der Suchmaschinist und die US-Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) auf Zahlung einer Strafe von 22,5 Millionen Dollar geeinigt haben. Eine derartige hohe Geldstrafe hat die FTC noch nie verhängt. Weder die Behörde noch Google haben die Einigung bisher bestätigt. Angesichts eines Quartalsgewinns von 2,9 Milliarden Dollar im ersten Jahresabschnitt dürfte Google einer Geldstrafe in dieser Höhe aber gelassen entgegensehen. umgingen erfahren

Der Suchmaschinenanbieter liess auch in diesem Fall verlauten, dass der Fehler unbeabsichtigt passiert sei. Ähnliches vernahm man schon, als die FTC 2011 gegen vorging und auch das 2010 publik gewordene soll aus Versehen passiert sein. Im letztgenannten Fall musste Google übrigens 25'000 Dollar Geldstrafe zahlen. In einem Bericht war die US-Telekombehörde Federal Communications Commission (FCC) zu dem Schluss gekommen, dass ein Mitarbeiter die Software mit Absicht so programmiert haben soll. Er habe gedacht, dass mit Hilfe von Informationen wie zum Beispiel Suchanfragen möglicherweise die Internet-Suche verbessert werden könne. Datenschutzmängel des längst eingestellten Google Buzz Mitschneiden von Wlan-Daten im Rahmen der Kamerafahrten für Street View




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